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22. Europäischer Gedenktag für Opfer von Terrorismus
Der Europäische Gedenktag für die Opfer von Terrorismus findet 2026 am 11. März in Brüssel statt und wird zusammen mit den belgischen Behörden ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen – wie jedes Jahr – die Opfer und Überlebenden, ihre Erfahrungen und ihre Stimmen. Zum Gedenktag wird zudem die Erstfassung neuer Leitlinien für Vereinigungen von Terroropfern vorgestellt. Eine Delegation von VoT Germany wird vor Ort sein und die Betroffenen aus Deutschland vertreten.

10 Jahre nach dem Terroranschlag in Istanbul
Am 12. Januar 2026 jährte sich der Anschlag von Istanbul zum zehnten Mal. Erstmals seit dem Terroranschlag am Sultanahmet‑Platz konnten Überlebende und Angehörige gemeinsam am Ort des Geschehens gedenken. VoT Germany initiierte und begleitete diese Reise nach Istanbul, um den zwölf getöteten deutschen Staatsbürgern und den vielen Verletzten einen würdigen Raum der Erinnerung zu geben. Die Begegnungen vor Ort, die Unterstützung des Generalkonsulats und die Solidarität der Menschen in Istanbul machten dieses lange überfällige Gedenken möglich.

40 Jahre La Belle – Gedenken am historischen Ort
VoT Germany bereitet derzeit den 40. Gedenktag des Anschlags auf die Diskothek La Belle vor und möchte ein würdiges Erinnern am historischen Ort ermöglichen. Obwohl die US‑Botschaft im Gespräch im August 2025 signalisiert hat, dass eine Teilnahme am Jahrestag kaum realisierbar sei, halten wir bewusst an Datum und Ort fest – im Interesse der Betroffenen, die seit Jahrzehnten hier trauern und erinnern.

Breitscheidplatz 2025: Sicherheitslücken bleiben bestehen
2025 wurde erneut auf die unzureichenden Maßnahmen hingewiesen. Die heute eingesetzten Betonklötze bieten keinen wirksamen Schutz gegen Fahrzeugangriffe.

Magdeburg – Ein Prozess, der uns alle betrifft
Der Prozessauftakt in Magdeburg ist mehr als ein juristisches Verfahren – er ist ein Schritt zur Anerkennung des Leids der Betroffenen. Mit dem Auftakt des Verfahrens wird nicht nur über Schuld entschieden. Es geht auch um die Frage, wie unsere Gesellschaft mit Terror und Gewalt umgeht – und wie wir den Opfern beistehen.